Smart TB Tech

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Smart TB Tech · VyraVolt ONE

Konkrete Anwendungen für den Alltag

Hier sehen Sie typische Szenarien für private Haushalte: von PV-Überschuss über Netzbezug und Zeitfenster bis zu Pumpen, Steckdosen, Relais, Lüftung, Beleuchtung oder unterstützten Wallbox-Freigaben.

Jedes Beispiel folgt demselben Muster: Situation, Wenn, Dann, Nutzen und wichtige Voraussetzung. Eine Messquelle allein schaltet nichts; für eine Aktion braucht VyraVolt ONE zusätzlich ein kompatibles schaltbares Gerät.

Je nach Setup werden z. B. Smart-Meter-Werte, Wechselrichter-/OpenDTU-Daten, Sensorwerte und Gerätestatus verarbeitet. Daraus entstehen nachvollziehbare Regeln, sofern Messwerte und schaltbares Gerät passend angebunden sind.

PV-Überschuss sinnvoll nutzen

  • Situation: Ein Gerät soll bevorzugt laufen, wenn ausreichend eigene Energie verfügbar ist oder Einspeisung am Netzanschlusspunkt erkannt wird.
  • Wenn: Energie-/Leistungswerte z. B. aus Stromzähler-/Smart-Meter-Daten, kompatiblem IR-Lesekopf, Shelly 3EM/Pro 3EM, Wechselrichter-/OpenDTU-Daten, HomeWizard oder vergleichbarer Messquelle.
  • Dann: Wenn Ihre PV-Anlage gerade mehr Strom erzeugt, als Ihr Haus verbraucht, kann VyraVolt ONE ein kompatibles Gerät freigeben – zum Beispiel eine Steckdose, ein Relais, eine Pumpe oder eine unterstützte Wallbox-Freigabe.
  • Nutzen: Geräte laufen gezielter, wenn Messwerte und Regeln passen.
  • Beispiel: Bei Einspeisung kann ein kompatibles Gerät bevorzugt freigegeben werden.
  • Wichtig / Voraussetzung: Dafür braucht es belastbare Messwerte und ein Gerät, das über eine unterstützte Verbindung wirklich geschaltet oder freigegeben werden kann.

Gerätestarts besser an Messwerte anpassen

  • Situation: Mehrere starke Geräte sollen nicht unkoordiniert gleichzeitig starten.
  • Wenn: Aktueller Netzbezug oder Überschuss aus einer unterstützten Messquelle.
  • Dann: VyraVolt ONE kann Starts verzögern, sperren oder nur bei passenden Werten erlauben – sofern das Gerät über eine unterstützte Verbindung erreichbar ist.
  • Nutzen: Weniger manuelles Eingreifen und besser planbare Abläufe.
  • Beispiel: Ein größeres Gerät startet erst, wenn die Messwerte wieder passen.
  • Wichtig / Voraussetzung: VyraVolt ONE ersetzt keine elektrische Schutztechnik; feste Leitungen und Lasten gehören zum Fachbetrieb.

Poolpumpe und ähnliche Geräte

  • Situation: Laufzeiten sollen stabil sein und nicht dauerhaft manuell überwacht werden.
  • Wenn: Zeitfenster, Temperatur, Energieverfügbarkeit oder PV-Überschuss.
  • Dann: Kompatible Pumpe, Steckdose oder Relais nur bei passenden Bedingungen freigeben oder schalten.
  • Nutzen: Weniger manuelles Schalten und klarere Laufzeiten.
  • Beispiel: Eine Poolpumpe läuft bevorzugt im passenden Zeitfenster, sofern sie kompatibel angebunden ist.
  • Wichtig / Voraussetzung: Bei größeren Lasten muss die elektrische Ausführung separat fachgerecht geprüft werden.

Dynamische Strompreise

  • Situation: Geräte sollen nach Möglichkeit in günstigere Zeitfenster verschoben werden.
  • Wenn: Preis-/Tarifdaten (falls konfiguriert) plus optional Verbrauchs-/Leistungsdaten.
  • Dann: VyraVolt ONE kann ein kompatibles Gerät nur in passenden Zeitfenstern freigeben, wenn Tarifdaten verfügbar und die Regel entsprechend konfiguriert ist.
  • Nutzen: Geräte können nachvollziehbarer in passende Zeiträume eingeordnet werden.
  • Beispiel: Ein geeignetes Gerät wird nur freigegeben, wenn Tarifdaten und Regel passen.
  • Wichtig / Voraussetzung: Preislogik benötigt verfügbare Online-/Tarifdaten und ersetzt keine Tarifberatung oder Einsparberechnung.

Temperatur, Klima und automatische Reaktionen

  • Situation: Geräte sollen auf Temperatur- oder Zustandsgrenzen reagieren.
  • Wenn: Temperatur-, Feuchte- oder Statuswerte aus angebundenen Sensorquellen.
  • Dann: Lüftung, Relais oder Pumpe je nach Grenzwert ein- oder ausschalten.
  • Nutzen: Klare Reaktionen statt laufender manueller Kontrolle.
  • Beispiel: Bei einem Grenzwert kann ein kompatibles Gerät oder eine Meldung ausgelöst werden.
  • Wichtig / Voraussetzung: Sensorwerte müssen verfügbar sein; sicherheitskritische Schutzfunktionen dürfen nicht allein davon abhängen.

Beleuchtung und Zeitlogik

  • Situation: Beleuchtung soll nach Zeitfenster, Zustand oder Ereignis schalten.
  • Wenn: Zeitfenster, Trigger (Auslöser) und optionale Sensorwerte.
  • Dann: Schaltung über kompatible schaltbare Geräte je unterstützter Verbindung ausführen.
  • Nutzen: Weniger manuelles Schalten und klarere Tagesabläufe.
  • Beispiel: Außenlicht oder Relais werden nur bei passendem Zeitfenster und Status aktiviert.
  • Wichtig / Voraussetzung: Das Gerät muss schaltbar sein; reine Sensoren oder Messquellen, die nur Werte liefern, lösen keine Aktion ohne schaltbares Gerät aus.

Wallbox- und Ladeszenarien

  • Situation: Laden soll besser zu Zeitfenster und Energieverfügbarkeit passen.
  • Wenn: Leistungs-/Energiewerte, Zeitfenster und ggf. zusätzliche Wallbox-Mess-/Statusdaten je nach unterstützter Verbindung.
  • Dann: Bei unterstützter Wallbox-Verbindung kann VyraVolt ONE Ladefreigaben abhängig von Messwerten, Zeitfenstern oder Energieverfügbarkeit steuern.
  • Nutzen: Ladefreigaben werden nachvollziehbar nach Messwerten und Zeitfenstern erteilt.
  • Beispiel: Eine Ladefreigabe wird nach Messwerten und Zeitfenster erteilt oder zurückgenommen.
  • Wichtig / Voraussetzung: VyraVolt ONE ersetzt keine Wallbox. Die konkrete Funktion hängt von Modell, Firmware, unterstützter Verbindung und Installation ab.

Messquelle richtig einordnen

  • Situation: Ein Gerät liefert Werte, soll oder kann aber nicht aktiv geschaltet werden.
  • Wenn: Mess- oder Statuswerte aus Zähler, Sensor, OpenDTU, HomeWizard oder einer vergleichbaren Quelle.
  • Dann: VyraVolt ONE nutzt die Werte als Entscheidungsgrundlage; die Aktion erfolgt nur über ein zusätzliches kompatibles schaltbares Gerät.
  • Nutzen: Eine reine Messquelle wird nicht mit einem schaltbaren Gerät verwechselt.
  • Beispiel: Ein Stromzähler meldet Werte; geschaltet wird erst eine kompatible Steckdose oder ein Relais.
  • Wichtig / Voraussetzung: Eine reine Messquelle schaltet selbst nichts. Für eine Aktion braucht VyraVolt ONE zusätzlich ein schaltbares Gerät.

Gerätezustände und automatische Reaktionen

  • Situation: Ein Ereignis, Grenzwert oder Statuswechsel soll eine definierte Reaktion auslösen.
  • Wenn: Sensor- oder Statuswert sowie der definierte Trigger.
  • Dann: Reaktion über ein kompatibles schaltbares Gerät und eine unterstützte Verbindung ausführen.
  • Nutzen: Automatische Reaktion ohne ständiges manuelles Eingreifen.
  • Beispiel: Ein Statuswechsel kann über Relais, Steckdose oder Meldelogik eine Reaktion auslösen.
  • Wichtig / Voraussetzung: Die Reaktion hängt von erreichbarem schaltbarem Gerät, unterstützter Verbindung und Regelkonfiguration ab.

Nächster Schritt für Ihr reales Setup

Prüfen Sie vor dem Kauf zuerst Messquelle, gewünschte Regel und schaltbares Gerät. So entsteht eine realistische Einschätzung, welche Automation in Ihrem Zuhause sinnvoll umsetzbar ist.