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Begriffe einfach erklärt

Begriffe einfach erklärt

Du brauchst kein Smart-Home-Vorwissen, um den Grundgedanken zu verstehen: VyraVolt ONE prüft deine Einstellungen und steuert passende Geräte. Diese Begriffe begegnen dir dabei auf der Website und in der Bedienoberfläche.

Solarstrom und Strommessung

  • PV / Photovoltaik: Deine Solaranlage erzeugt Strom aus Sonnenlicht.
  • PV-Überschuss: Solarstrom, den dein Haushalt gerade nicht selbst verbraucht. Für die Steuerung ist entscheidend, wie viel Strom tatsächlich ins öffentliche Netz fließt – die Erzeugung der Solaranlage allein reicht als Messwert dafür nicht aus.
  • Netzbezug: Strom, den du aus dem öffentlichen Stromnetz bekommst.
  • Einspeisung: Strom, den dein Zuhause ins öffentliche Stromnetz abgibt.
  • Messquelle: Ein Gerät oder ein Dienst, der einen Wert liefert, zum Beispiel ein Stromzähler oder ein Temperatursensor.
  • IR-Lesekopf / Zählerleser: Ein kleines Zusatzgerät, das Daten über die optische Schnittstelle eines geeigneten digitalen Stromzählers liest. Nicht jeder Zähler ist dafür geeignet; manchmal ist eine PIN oder Freischaltung nötig.
  • Watt (W): Die Leistung in diesem Moment. Kilowattstunden (kWh) beschreiben dagegen die über einen Zeitraum verbrauchte oder erzeugte Energie. Ein Gerät mit gleichbleibend 1.000 W verbraucht in einer Stunde 1 kWh.

Automatische Regeln

  • Automation: Eine von dir eingestellte Regel. Beispiel: Wenn genügend Solarstrom übrig ist und die erlaubte Zeit passt, wird die Poolpumpe über eine geeignete Steckdose eingeschaltet.
  • Zielgerät: Das Gerät, das VyraVolt ansteuert, etwa eine unterstützte Steckdose oder Wallbox.
  • Verbraucher: Ein Gerät, das Strom benötigt, etwa eine Pumpe oder ein Luftentfeuchter.
  • Grenzwert / Schwelle: Der Wert, ab dem eine Bedingung erfüllt ist. Beispiel: mindestens 1.500 W Überschuss.
  • Zeitfenster: Der Zeitraum, in dem deine Regel arbeiten darf, etwa von 10 bis 18 Uhr.
  • Mindestdauer / Stabilitätsdauer: Eine Bedingung muss so lange erfüllt bleiben, bevor die Regel reagiert. Eine kurze Wolke soll nicht sofort einen Schaltvorgang auslösen.
  • Mindestlaufzeit: Die eingestellte Zeit, die ein eingeschaltetes Gerät mindestens laufen soll. Sie ist keine elektrische Schutzfunktion; andere Bedingungen und der Gerätetyp müssen berücksichtigt werden.
  • Hysterese: Unterschiedliche Grenzen fürs Ein- und Ausschalten. So schaltet ein Gerät nicht bei jeder kleinen Schwankung hin und her.

Bedienung und Verbindung

  • Dashboard: Die Übersichtsseite mit Messwerten, Geräten und dem Zustand deiner Regeln.
  • Heimnetz / lokal: Die Geräte kommunizieren in deinem Netzwerk zu Hause. Lokale Regeln können ohne Internet laufen, wenn alle benötigten Geräte und Werte dort erreichbar sind.
  • Cloud / Fernzugriff: Onlinefunktionen, mit denen du zum Beispiel von unterwegs nachsehen kannst. Dafür brauchst du ein Konto, ein gekoppeltes VyraVolt ONE und Internet. Wetter und aktuelle Online-Strompreise benötigen ebenfalls Internet.
  • Cloud-Sicherung / Backup: Eine online gespeicherte Kopie der unterstützten Geräteeinstellungen. Sie kann bei einer Wiederherstellung helfen; sie ist keine vollständige Sicherung aller Messdaten.
  • API: Eine Datenschnittstelle, über die Programme Informationen austauschen. Bei einer öffentlichen Datenfreigabe kann jeder mit dem Link die ausgewählten Werte abrufen.
  • CSV-Export: Eine Datei mit Tabellenwerten, die du zum Beispiel in einer Tabellenkalkulation weiter auswerten kannst.
  • Firmware: Die Software, die direkt auf einem Gerät läuft. Ihre Version kann beeinflussen, welche Funktionen unterstützt werden.
  • MQTT und HTTP: Technische Wege, über die Geräte Daten und Befehle austauschen. Nutze die Anleitung für dein Modell; du musst dafür nicht selbst programmieren. Eigene Schnittstellen können zusätzliche Fachkenntnisse erfordern.
  • Dynamischer Stromtarif: Ein Tarif, dessen Arbeitspreis sich mit den vereinbarten Marktpreisen verändert. Zum Börsenpreis können unter anderem Netzentgelte, Steuern, Umlagen und Anbieteraufschläge hinzukommen. Ob eine Preisregel Geld spart, hängt von deinem Tarif und Verbrauch ab.

Gerät, App und Premium

VyraVolt ONE ist das Steuergerät. Die lokale Bedienung und die lokalen Kernfunktionen benötigen kein Konto und kein Pflichtabo. Die VyraVolt-App und WebApp ergänzen den kostenlosen Zugriff von unterwegs mit Konto, Gerätekopplung und Internet. Premium ist ein separates, optionales Abo für zusätzliche Auswertungen und Funktionen.

VyraFlow ist eine eigenständige Planungs-App mit eigenem kostenpflichtigem App-Abo. Sie benötigt kein VyraVolt ONE und startet deine Geräte nicht selbst.

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